Der aktuelle Gemeindebrief ...

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Gemeindebrief August/September 2021

Der Gemeindebrief für Februar/März 2020 ist da.

Themen

  • Gemeinsames Fest im Kirchgemeindebund Plauen
  • Gemeindeleben und Pandemie
  • Kirchen schmücken zum Erntedank
  • Erntedankspendenaktion der bald 900jährigen St.-Johannis-Kirchgemeinde
  • Ausstellung „WELTRELIGIONEN - WELTFRIEDEN - WELTETHOS“
  • Orgelsommer-Termine
  • Gottesdienste
  • Musik: Erneut Tonaufnahmen in der St.-Johannis-Kirche
  • Musik: Chorkonzert mit dem Landesjugendchor Sachsen
  • Musik: Tschechischer Orgelvirtuose gastiert an der Trampeli-Orgel
  • Umfangreiche Kinderseiten
  • Und vieles mehr ...

Leitwort

Liebe Gemeinde,

Sommer! Geht es Ihnen auch so, dass im Sommer alles freier und leichter erscheint? Die Fülle des Lichts und die Wärme der Sonne tun der Seele einfach gut. „Geh aus, mein Herz, und suche Freud / in dieser lieben Sommerzeit“, dichtet Paul Gerhardt in seinem berühmten Lied. Ja, es zieht einen heraus aus den Wohnungen, die in der kalten Jahreszeit unser Schutzraum waren. Jetzt wirkt die eigene Behausung dunkel und eng. Draußen an der Luft, im Sonnenlicht und in der Natur ist es dagegen wie im Paradies – zumal es gleichzeitig Pflanzen gibt in üppigem Grün, mit prächtigen Blüten und sogar welche, Früchte tragen. Das sind alles „deines Gottes Gaben“, weiß Paul Gerhardt.

Aber Gott schenkt den schönen Sommer nicht nur weil er uns eine Freude machen will. Auch nicht allein deshalb, weil uns die Früchte des Sommers das Leben erst möglich machen. Sondern der üppige Sommer ist für den Dichter ein Hinweis auf das Heil, dass Gott den Seinen in Ewigkeit zugedacht hat. So heißt es in der 9. Strophe: „Ach, denk ich, bist du hier so schön / und läßt du’s uns so lieblich gehen / auf dieser armen Erden; / was will doch wohl nach dieser Welt / dort in dem reichen Himmelszelt / und güldnen Schlosse werden!“

Dass Sie sich diese Aussicht vor Augen halten können, wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser – vor allem dann, wenn Ihnen trotz des schönen Sommers manche Enge und Dunkelheit geblieben sein mag. Was Ihnen jetzt Angst und Sorge macht, ist nicht das Letzte. Gott meint es gut mit Ihnen und wird es gut machen.

Aber auch wir Menschen sind herausgefordert, etwas Gutes zu tun – mit der schönen Schöpfung Gottes und mit den Menschen. Wir sollen so reden handeln, dass nicht allein Pflanzen und Tiere zu Gottes Ruhm da sind, sondern eben auch wir Menschen. So jedenfalls verstehe ich die 14. Strophe: „Mach in mir deinem Geiste Raum, / dass ich dir werd ein guter Baum, / und lass mich Wurzel treiben. / Verleihe, dass zu deinem Ruhm / ich deines Gartens schöne Blum / und Pflanze möge bleiben.“ Lassen Sie sich zu einer Pflanze in Gottes Garten machen!

Es grüßt Sie, Ihr Pfarrer Hans-Jörg Rummel


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